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Zur Eignung: Prinzipiell sind die Aufgaben in der zweiten Runde so wie in der ersten Runde meistens so gestellt, dass sie sich mit beliebigen Programmiersprachen bearbeiten lassen.
Von daher bietet es sich meistens an, sich auf die Programmiersprachen zu verlassen, die man bereits beherrscht – sei es aus der Schule, oder weil man sie sich selbst beigebracht hat. Dadrin ist man am sichersten und weiß, welche Dinge funktionieren und welche nicht. Das bewahrt einen vor bösen Überaschungen.
Andererseits sind die BwInf-Aufgaben natürlich auch immer eine gute Gelegenheit, wenn man eine neue Sprache lernen oder sich anschauen will, diese mal an einem realistischen Beispiel auszuprobieren. Ich versuche fast jedes Jahr mal eine Aufgabe in einer Sprachen zu lösen, die ich noch nicht so gut beherrsche.
Abgesehen davon würde ich sagen, dass Python eine sehr gut geeignete Sprache für die BwInf-Aufgaben (vor allem in der ersten Runde) ist, weil a) sehr einfach zu erlernen und b) mit vielen hilfreichen Bibliotheken ausgestattet.
Zur dritten Runde: Dort wird eigentlich nicht mehr programmiert – vielmehr geht es dort darum, Problemstellungen aus dem Bereich der Informatik formal/abstrakt zu lösen. Ein bisschen was zur dritten Runde steht auch hier:
https://bwinf.de/bundeswettbewerb/der-wettbewerb/alles-zum-wettbewerb/
Die Analyse der von den BwInf-TeilnehmerInnen verwendeten Programmiersprachen ist stark im Einklang mit dem TIOBE-Index (https://www.tiobe.com/tiobe-index/), einem bekannten Ranking populärer Programmiersprachen basierend auf der Vielzahl von Suchmaschinenanfragen zu den Programmiersprachen (https://www.tiobe.com/tiobe-index/programming-languages-definition/).
Diesen TIOBE-Index führen zurzeit Java (16,7 %) und C (14,4 %) an, gefolgt von C++ (8,3 %) und Python (7,7 %), das sich erstmals unter den ersten fünf befindet. Auf den nächsten Plätzen folgen die Microsoft-Sprachen Visual Basic .NET (6,5 %) und C# (4,0 %) sowie JavaScript (2,7 %).
Das iX-Magazin des Heise-Verlags empfiehlt aktuell folgende (meist sehr umfassende) Bücher für Java, C++ und Python, sie sind daher nicht unbedingt für Programmieranfänger geeignet, sondern eher für Fortgeschrittene und Profis: https://www.heise.de/select/ix/2018/11/1540876435504298 sowie https://www.heise.de/select/ix/2018/10/1538712096718178