Processing für Raspberry Pi

Die Programmiersprache und Open-Source-Entwicklungsumgebung Processing, die sich besonders gut für den Einstieg ins Programmieren eignet, läuft jetzt auch auf dem Raspberry Pi. So lassen sich auf dem Pi auch ohne Expertenwissen Grafiken, Animationen und Simulationen erstellen und erste Programme schreiben.

Die Processing-Software eignet sich für sowohl für die Erstellung von statischen und bewegten Grafiken als auch für die Ansteuerung von Hardware-Interfaces, also Schnittstellen, die über den Raspberry kontrolliert werden. Über die GPIO-Pins (general purpose input/output) lassen sich LED-Lampen, akustische Komponenten und vieles mehr ansteuern. Processing kommt in der Version 3.0.1 von Haus aus mit einer Hardware Input/Output-Bibliothek, mit der die Pins auf dem Raspberry manipuliert werden können.

Wer mit Processing schon vertraut ist und die Software auf dem Raspberry installieren möchte, findet auf Raspberry Pi Learning Resources das Tutorial Introduction to Processing. Ein ausführlicher Guide führt den User durch die Installation, die ersten Schritte mit Processing und durch das Programmieren von LEDs miitels der GPIO-Pins.

Für den Einstieg in Processing eignen sich insbesondere auch die Video-Tutorials auf dem Yotube-Kanal von Processing. Für Raspberry-Pi-Newbies gibt es ausserdem auf der Seite adafruit Anleitungen, wie sich auf dem Pi Software installieren lässt und welche ersten Schritte den Einstieg in die Welt des Raspberrys gelingen lassen.

Processing lässt sich über den Befehl

curl https://processing.org/download/install-arm.sh | sudo sh

auf dem Raspberry installieren. Alternativ gibt es den Download natürlich auch auf der Seite https://processing.org/download/.

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